
Mehr als die Profilhöhe angeben
UPN-Reihe und Größe, Güte, Länge, Anzahl, Schnitttoleranz, Oberfläche und Dokumente vollständig angeben. Ähnliche Höhen können unterschiedliche Stege, Flansche, Radien und Massen haben.
Aktuelle Herstellertabellen zur Kontrolle verwenden; Querschnitt und Anschlüsse bestimmt der zuständige Tragwerksplaner.
Offene Seite eindeutig kennzeichnen
Öffnung nach links, rechts, innen oder außen sowie das Bezugsende im Plan markieren. Gespiegelte Teile getrennt codieren.
Werkzeugzugang, Bekleidung und Entwässerung prüfen; im Außenbereich keine wasserhaltenden Taschen erzeugen.
Den tatsächlichen Lastpfad beachten
Ein Kanalprofil ist nicht doppelt symmetrisch. Außermittige Lasten können neben Biegung auch Verdrehung erzeugen.
Lasteinleitung, seitliche Halterung und Drehsicherung müssen geplant sein. Doppelprofile und Bindebleche sind rechnerisch festzulegen.
Anschlüsse in Originalgröße prüfen
Randabstände, Lochabstände, Radien, Flanschneigung, Scheibenauflage und Werkzeugraum am realen Profil kontrollieren.
Löcher nicht ausbrennen oder Schrauben erzwingen; bei Abweichung stoppen und eine freigegebene Korrektur einholen.
Schneid- und Schweißverzug begrenzen
Länge, Gehrung und Bezugsende markieren, sicher auflegen und das Erstteil vor der Serie prüfen.
Freigegebene Schweißfolge einhalten. Unkontrolliertes Richten mit Wärme oder Gewalt ist technisch zu genehmigen.
Heben und Montagestabilität planen
Offene Profile können beim Heben drehen. Anschlagpunkte, Kantenschutz und Schwerpunkt arbeitsbezogen planen; Verpackungsbänder sind keine Anschlagmittel.
Temporäre Aussteifung und der Zeitpunkt zum Lösen des Krans müssen festgelegt sein. Eine Schraube oder Heftnaht genügt nicht als Stabilitätsnachweis.
Prüfbare Nachweise führen
Bei Lieferung Kennzeichnung, Profil, Güte, Länge, Anzahl, Unterlagen, Geradheit und Schäden vor Bearbeitung prüfen.
Bauteilcode, Richtung, Löcher, Schweißung, Schrauben, Beschichtungsreparatur und Endlage dokumentieren.
