
Abdichtung als System betrachten
Untergrund, Gefälle, Voranstrich, Dampf- und Wärmeschichten, Bahnen, Aufkantungen, Abläufe und Abschlüsse abstimmen.
Aktuelle Systemvorgabe nutzen; ähnlich aussehende Rollen dürfen unterschiedliche Funktionen haben.
Untergrund vorbereiten
Staub, lose Teile, scharfe Stellen, Öl und Wasser entfernen sowie Risse und Höhenfehler fachgerecht behandeln.
Kompatiblen Voranstrich trocknen lassen; eine Bahn beseitigt kein Gegengefälle.
Bahnen nach Wasserlauf anordnen
Am Tiefpunkt beginnen und Wasser über oder parallel zu Nähten führen. Rollen vor dem Kleben ausrichten.
Kopfstöße zwischen Bahnen und Lagen versetzen; Überdeckungen aus Produktunterlage übernehmen.
Nähte kontrolliert schließen
Falten, Fischmäuler, Lufttaschen und trockene Bereiche vermeiden; Verfahren erfordern unterschiedliche Wärme und Pressung.
Bei Schweißbahnen vollständige Haftung und gleichmäßigen Bitumenaustritt erzielen, ohne die Bahn zu überhitzen.
Ecken und Aufkantungen ausbilden
Vorgesehene Hohlkehle und Verstärkung verwenden und Feldbahnen nicht gewaltsam um scharfe Ecken legen.
Eckteile trocken anpassen, Stöße versetzen und oben mit zugelassenem Abschluss sichern.
Ablauf integrieren
Ablauf auf Endhöhe setzen und Gegengefälle sowie Nahtanhäufung vermeiden.
Passenden Flansch, Verstärkung und Klemmteile des Systems verwenden und Ablauf sauber halten.
Flamme als Heißarbeit steuern
Holz, Dämmung, Hohlräume, Lüftungen, Leitungen und Lösemittel erkennen; an gefährdeten Stellen flammenfreie Details wählen.
Geschultes Personal, Freigabe, Löscher, Flaschen- und Schlauchkontrolle sowie Brandwache vorsehen.
Prüfen und dokumentieren
Nähte, Ecken, Aufkantungen, Abläufe, Durchdringungen und Ränder vor dem Abdecken prüfen.
Produkte, Chargen, Wetter, Schichten, Fotos, Reparaturen und Wartung dokumentieren.
